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Krefelder Umweltzentrum Die Steinbeißer vom Hülser Berg

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Die Steinbeißer vom Hülser Berg

Wer zernagte die eiszeitlichen Steine? Wer zauberte den Wald her?

Inhalte/ Methodik:

Wer zernagte die eiszeitlichen Steine? Wer zauberte den Wald her? Gibt es sie wirklich, die kleinen grünen Steinbeißer? Ein geheimnisvoller Fußabdruck auf einer alten Karte ist der einzige Hinweis.
Geschichte und Geschichten von der Entstehung und Wandlung des Hülser Berges bilden den Rahmen für das weitere geologisch-geographische Programm zur Verwitterung von Gestein.
Beginnend mit einem Bodenprofil, das wir mit dem Bohrstock selbst erstellen, führt uns die Arbeit an den 10 Stationen durch die Zerfallsgeschichte von Steinen:
Zuerst sind Felsen und verschiedene Steine da. Durch Frost und Hitze bekommen sie Risse (physikalische Verwitterung). Säuren aus Flechten und Wurzeln anderer Pflanzen, aber auch aus dem sauren Regen, zersetzen den Stein (chemische Verwitterung). Der Wind bläst Pflanzenreste und -samen heran (Sedimentation). Quellende Samenkörner und keimende Pflanzen sprengen den Stein (biologische Verwitterung). Sterben die Pflanzen, bilden die Bodentiere Humus. Heute besteht der Hülser Berg aus Mischkies verschiedener Korngrößen, Lehm oder Ton und einer dünnen Humusschicht.
Zum Schluss werden die Tiere des Waldbodens unter die Lupe genommen, denn sie sind diejenigen, die aus Pflanzenresten Erde zaubern, und damit die Voraussetzung zum Heranwachsen eines Waldes bilden.
Der Respekt vor dem Mikrokosmos Boden und den vielfältigen Zusammenhängen in der Natur wächst mit der Artenkenntnis und dient so dem Erhalt der biologischen Vielfalt. Denn nur, was ich kenne, kann ich schützen.


Zeitrahmen: ca. 3 Schulstunden
Zielgruppen: Das Programm ist für SchülerInnen der Klassen 4 bis 7 konzipiert.